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Feuerwehren übten im Obdacher Tunnel – FF Weißkirchen war dabei

Am Samstag, den 21. April 2018 haben die Feuerwehren des Abschnittes 1 des Bereiches Judenburg eine gemeinsame Übung im Obdacher Umfahrungstunnel abgehalten. Unsere Wehr war mit zwei Fahrzeugen und 12 Mann unter der Leitung von HBI Jakob Führer dabei. 


Der Tunnel Obdach wurde im Jahre 2002 eröffnet und entlastet seither den Markt Obdach vom Durchzugs- und Schwerverkehr. Die Alarmpläne sehen bei Einsatzfällen in diesem Tunnel vor, dass neben der Ortsfeuerwehr Obdach stets die FF Weißkirchen sowie meist auch die FF Reichenfels aus dem benachbarten Kärnten mitalarmiert werden. Um für den Ernstfall stets entsprechend gerüstet zu sein, ist auch die Abhaltung von Übungen in regelmäßigen Abständen notwendig.


Annahme dieser Übung am Samstag, die vom Obdacher Kommandanten HBI Ewald Leitner geleitet wurde, war ein schwerer Unfall im Tunnel, an dem ein Autobus und zwei PKW´s beteiligt waren. Dabei wurden zahlreiche Personen zum Teil schwer verletzt und waren in der Folge auch in den Fahrzeugen eingeklemmt. Zudem war auch noch ein entstandener Brand zu bekämpfen.  


Aufgabe der Feuerwehren Obdach, Weißkirchen, Reichenfels, Baierdorf, Judenburg und Zeltweg war es, den Brand zu löschen, die verletzten Personen aus den Autos zu befreien und dem Roten Kreuz zu übergeben, wobei vielfach hydraulisches Rettungsgerät eingesetzt werden musste. Weiters wurden noch die Löscheinrichtungen im Tunnel ausprobiert. Schließlich mussten noch die Unfallfahrzeuge mit Hilfe eines Bergeunternehmens aus dem Tunnel geschafft werden.


Insgesamt waren 92 Mitglieder der obgenannten Wehren mit 16 Fahrzeugen im Übungseinsatz, das Rote Kreuz Obdach war auch mit Unterstützung aus dem Bezirk vollständig vor Ort. Besonders eingebracht hat sich die Rotkreuz-Ortsstelle auch bei der Übungsvorbereitung, alle Verletzten waren „echt“ geschminkt.

Als Übungsbeobachter fungierten ABI Reinhold Staubmann und ABI Alex Steinkellner (Reichenfels), außerdem waren Bereichskommandant OBR Harald Schaden, Ortsstellenleiter Georg Moitzi und Günther Reiner vom Roten Kreuz Obdach, Regionalleiter Wolfgang Auinger von der Straßenverwaltung sowie die beiden Obdacher Vizebürgermeister Peter Pirker und Josef Moitzi anwesend.


In der Schlussbesprechung wurde allen eingesetzten Kräften und der Führung hohe Professionalität bescheinigt und der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass solche Unfälle hoffentlich auch in Zukunft ausbleiben.

 

HBM d.V. Gerhard Freigaßner
 

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