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"Brennende" Talfahrt vom Gaberl

Er wollte sich mit Sicherheit die Autobahnmaut ersparen, aber es wurde eine teure Fahrt: Ein deutscher Sattelzug fuhr am vergangenen Mittwoch-Abend aus dem Grazer Raum über das Gaberl in Richtung Murtal, als vermutlich durch zu viel Bremsen bei der Talfahrt die Bremsen des Sattelauflegers zu heiß wurden und in Brand gerieten.

Entlang der Bundesstraße B77 und vor allem im Ortsgebiet von Weißkirchen stank es gewaltig von den überhitzten Bremsen und schließlich bemerkte der Lenker im Bereich des Kreisverkehrs Weißkirchen die starke Rauchfahne, die er hinter sich nachzog. Er brachte den LKW-Zug noch aus dem Kreisverkehr hinaus, so konnte ein ärgerer Stau vermieden werden.

Die alarmierte Feuerwehr Weißkirchen war sofort mit 29 Mann und 5 Fahrzeugen zur Stelle. Unter der Einsatzleitung von ABI Reinhold Staubmann wurde der Brand am hinteren Ende des Sattelauflegers mittels Schaum gelöscht. Es bedurfte dann noch eines längeren Einsatzes, um auch wirklich alle glimmenden Holzteile des Aufbaues soweit abzukühlen, dass keine Gefahr mehr bestand.

Für das neue, erst am Sonntag übergebene Rüstfahrzeug war es somit die erste Bewährungsprobe. Zum Glück hatte der LKW keine gefährlichen Stoffe geladen, denn sonst wäre dieser Unfall nicht so glimpflich verlaufen.

Gerade dieser Unfall zeigt wieder einmal deutlich, dass die Gaberlstrecke trotz des guten Ausbauzustandes für Lastkraftwagen ein gefährliches Straßenstück ist und vor allem für des Bergfahrens ungeübte, vorwiegend ausländische Lenker, ein Wagnis darstellt. Diejenigen in der anrainenden Bevölkerung, die schon immer Maßnahmen gegen den stark zunehmenden LKW-Verkehr über das Gaberl (überwiegend Mautflüchtlinge ?) gefordert haben, fühlen sich wohl bestärkter in ihrer Meinung.

BM d.V. Gerhard Freigassner

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