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Brandeinsatz im Holzinovationszentrum

Verpuffungs- und Ausbreitungsgefahr hat Montagabend bei einem Brand im Pelletswerk der Firma Pabst im Holzinnovationszentrum in Farrach, Gemeinde Zeltweg bestanden. Ein technischer Defekt könnnte das Feuer ausgelöst haben,welches im Kühler einer Pelletspresse ausbrach. Ein 39 Jahre alter Werksarbeiter bemerkte den Brand und verständigte die Einsatzkräfte.

Vier Feuerwehren der Umgebung, Farrach, Zeltweg, Weißkirchen und Judenburg, rückten mit 56 Mann aus, um die Flammen zu bekämpfen. Es kam zu Verpuffungen, laut Feuerwehr bestand eine große Gefahr für die eingesetzten Einsatzkräfte. Augrund des starken Rauchs, der zusätzlich noch die Sicht nahm, musste mit schwerem Atemschutz vorgegangen werden. Acht Atemschutztrupps waren eingesetzt Erst nachdem die Dachhaut mit Hilfe der Drehleiter geöffnet worden war, und der Rauch dadurch besser abziehen konnte, war es möglich mit einer Wärmebildkamera die Brandherde zu lokalisieren und diese effizient und gezielt zu bekämpfen.
Eine Tonne Pellets wurde vernichtet, es entstand beträchtlicher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

Brandursache war ein technischer Defekt: Ein metallischer Fremdkörper hatte die Walze der Pelletspresse blockiert, dadurch stieg die Temperatur stark an und der Kühler geriet in Brand.

Nur durch den raschen und gezielten Einsatz der Feuerwehren konnte eine größere Brandkatastrophe mit enormen Sachschaden verhindert werden. Die Feuerwehren hatten im Holzinnovationszentrum bereits mehrere Übungen absolviert, was dem Einsatz zu Gute kam.

BM d.V. Gerhard Freigassner

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