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Hochwasser im Raum Obdach-Weißkirchen

Am vergangenen Freitag herrschte im Raum Weißkirchen durch die den ganzen Tag über anhaltend starken Regenfälle Hochwasser-Alarmstufe Nr. 1.

Anfänglich die Feuerwehren Obdach, Weißkirchen und Baierdorf sowie später dann auch die Stadtfeuerwehren Judenburg und Zeltweg, waren mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz.

Die getroffenen Vorkehrungen sowie das rechtzeitige Nachlassen der Niederschläge hatten praktisch "1 vor 12" dafür gesorgt, dass weite Bereiche des gesamten Tales des Granitzenbaches vor Überflutungen größeren Ausmaßes verschont geblieben sind.

Erstmalig konnte auch die erst kürzlich in Betrieb genommene Hochwasserwarnung beim Granitzenbach in Eppenstein ihre "Feuertaufe" bestehen. Die insgesamt fünf Feuerwehren mit weit über 100 eingesetzten Feuerwehrmitgliedern waren mit systematischen Auspumparbeiten an neuralgischen Kanalschächten beschäftigt und sorgten so dafür, dass das Kanalnetz funktionstüchtig blieb. An vielen Objekten aller betroffenen Gemeinden wurden zahlreiche Sandsäcke verlegt.

Der Granitzenbach überschritt die Hochwassermarke, trat aber von Kathal heraus bis unter Weißkirchen auch schon stellenweise über die Ufer. Da trotz des Aufhörens des Starkregens der Pegelstand noch immer anstieg, wurde zuerst Zivilschutz-Warnung und bald darauf auch Zivilschutzalarm gegeben, um der Bevölkerung Zeit für Schutzmaßnahmen zu geben. Zum Glück entspannte sich die Situation aber relativ rasch.

Geleitet und koordiniert wurden diese Aktivitäten von den Kommandanten ABI Reinhold Staubmann, HBI Gerhard Wagner und OBI Hans Pichler, denen für dieses Krisenmanagement ein großes Lob auszusprechen ist.

BM d.V. Gerhard Freigassner

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