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Überschwemmungen und Eisstoß im Raum Weißkirchen

Der plötzliche Warmwettereinbruch in den letzten Tagen führte auch im Raume Weißkirchen zu einem Großeinsatz der Feuerwehren.

Am frühen Nachmittag des Samstag, 25. Februar, wurde die FF Baierdorf zu zwei Kellerüberflutungen in Möbersdorf, genauer gesagt in der Siedlung Am Pichlbach, gerufen. Mitalarmiert wurden die Nachwehren Weißkirchen und Zeltweg-Stadt.

Das Schmelzwasser auf den südlich von dieser Siedlung etwas höher gelegenen Feldern und Wiesen floß schnurstracks auf die dort stehenden Einfamilienhäuser zu, überflutete die Straße komplett, zahlreiche Gärten und eben zwei Keller. Die Aufgabe der drei eingesetzten Feuerwehren war es, das Wasser aus den Kellern zu pumpen, bzw. von der Straße abzuleiten und die gröbsten Reinigungsarbeiten durchzuführen.

In der Zwischenzeit wurde die FF Baierdorf zu weiteren kleineren Einsätzen in ihrem Löschbereich angefordert. Weiters braute sich beim Granitzenbach von Weißkirchen flußabwärts ein Eisstoß zusammen. Im Ortsgebiet von Weißkirchen staute sich das Eis im Bereich der Brücke der Gaberlstraße und etwas danach derart gefährlich auf, dass Überflutungen, und hier vor allem im verbauten Bereich, drohten.

Der Einsatzstab unter der Leitung von Bgm. Ewald Peer und ABI Reinhold Staubmann forderte zuerst leichtere und dann schwere Bagger an, um die aufgestauten mächtigen Eisschollen zum Abfluss zu bringen. In den Ortschaften Fisching und Silberrain bis hinunter zum Kleinkraftwerk Croy gab es schließlich die gleichen Probleme und den Feuerwehren gelang es auch hier, Siedlungen vor größeren Schäden zu bewahren.

Diese Einsätze haben deutlich gezeigt, dass der neue Stromanhänger des Landes, stationiert bei der FF Zeltweg-Stadt sowie die zwei von der FF Weißkirchen angeschafften großen Pumpen eine wertvolle Hilfe zur Bewältigung der Wassermassen waren.

BM d.V. Gerhard Freigassner

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