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LKW verlor 400l Diesel

In den Nachmittagsstunden des vergangenen Freitags kam es in Eppenstein zu einem schweren Zwischenfall, infolge dessen sich rund 400 Liter Dieselöl in den Granitzenbach ergossen.

Am Gelände des Sägewerkes Schaffer fuhr ein LKW zum Laden und reversierte vorher noch. Dabei hatte er unabsichtlich einen Kanaldeckel ausgehoben und schlitzte sich unglücklicherweise den Tank auf. Dieselöl geriet über den Oberflächenwasserkanal in den nahen Granitzenbach. Als Anrainer den starken Dieselgeruch wahrnahmen, erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr.

Gleichzeitig mit der zuständigen Feuerwehr Weißkirchen, die mit Einsatzleiter HBI Jakob Führer und über 20 Mann sehr rasch am Einsatzort eintraf, wurden auch der Ölstützpunkt der Feuerwehr Judenburg sowie die Feuerwehr Zeltweg-Stadt mitalarmiert.

Die örtliche Wehr begann sofort mit der Bergung des LKW und dem Abdichten des Tanks sowie der Freimachung des Kanaldeckels. Dadurch war es möglich, ein weiteres Ausfließen zu stoppen.

Die Spezialkräfte aus Judenburg, unterstützt von den Zeltwegern, errichteten in Möbersdorf im Bereich des Kraftwerkes Croy an geeigneter Stelle sofort Ölsperren. Das hier bald angekommene Dieselöl konnte fast zur Gänze abgepumpt werden.

Für die Umwelt bedeutete dies, dass trotz des teilweise Dieselgeruchs entlang des Baches kaum Schäden entstanden und auch keine Gefahr bestand.

Die Polizei sowie die Organe der BH Murtal und der Abteilung 14 der Steiermärkischen Landesregierung waren ebenfalls vor Ort und halfen mit, die Lage rasch und professionell in den Griff zu bekommen.

OBM d.V. Gerhard Freigaßner

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