In der Mittagszeit des 19. Mai wurde die Feuerwehr Weißkirchen alarmiert – starke Rauchentwicklung in einem Jagdhaus im weit abgelegenen Kothgraben!
Diese Meldung durch den gerufenen Rauchfangkehrer ließ darauf schließen, dass hier akute Gefahr für das gesamte Objekt bestand und sofort der Feuerwehr-Notruf gewählt. Seitens der Landesleitzentrale wurden weiters die Feuerwehren Baierdorf, Obdach und Hirschegg gleich nachalarmiert.
Gleich nach dem Eintreffen der FF Weißkirchen unter Einsatzleiter Markus Kogler wurde festgestellt, dass der Rauch weniger aus dem vermuteten Zwischendeckenbrand hervorquoll, sondern vielmehr aus einer Wand.
Längere Zeit wurde der Brandherd, auch mittels der Wärmebildkamera, gesucht und schließlich lokalisiert. Erst als man sicher war, dass die Quelle dieses Glimmbrandes völlig bekämpft war, rückten die Einsatzkräfte wieder ab.
Hätte sich dieser Glimmbrand weiterentwickeln können, wäre wohl ein für das gesamte Haus bedrohlicher Großbrand die Folge gewesen.
HBM d.V. Gerhard Freigaßner